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Einer der eine Liebe im Bauch hat
„Abhängigkeit macht Menschen unglücklich und wenn man ihnen das bewusst macht, dann arbeitet man halt sozial.“
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"Zuerst muss ich sagen, dass ich kein sehr nachdenklicher Mensch bin. Die Leute denken zu viel. Und sie nehmen sich zu ernst. Ich lebe ohne Plan. Mein grösste Entdeckung war zu verstehen, dass ich nichts tun muss: Alles, was ich tun muss, ist zuzulassen, dass die Dinge passieren können ... ihnen nicht im Weg stehen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich andere Filmemacher oder Künstler beeinflusst habe. Meine Aufgabe war die einer Hebamme, die zerbrechlichen, neugeborenen Wesen hilft, die ersten Schritte in dieser Welt zu überleben. Mein Aufgabe war die eines Beschützers, der hilflose Neugeborene vor den Angriffen des Establishments schützt. Sich selbst ernst zu nehmen, sei es in der Kunst oder im Leben, ist unsinnig. Kunst oder Leben ohne Humor ist nicht lebenswert." Quelle: Revolver. Zeitschrift für Film, Heft 12, 2005
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Revolver
ist eine Zeitschrift für Film. Sie paßt in jede Tasche und kann überall
gelesen werden. Sie versammelt Gedanken, Ansichten und Träume
filmschaffender und filmschauender Leute. Sie will direkt, präzise und
ehrlich über den Film der Zukunft sprechen. Revolver versteht sich als
Meinungsforum. Gefragt ist die Meinung der Leser. Die Herausgeber,
selbst Filmemacher, wollen mit ihrer Auswahl Diskussionen anregen,
dokumentieren und ergänzen. |
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"Anfang der 80er Jahre haben wir uns aufgemacht, unabhängige Filme zu produzieren. Das Fernsehen sagte: "Nein, also sowas können wir nicht senden!". Die Kopierwerke sagten: "Solche Filme können wir nicht kopieren. Da drehen ja unsere Angestellten durch!". Die Vertriebe sagten: "Nein, sowas können wir nicht vertreiben, um Gottes Willen!" Wir haben einmal kurz den gestreckten Mittelfinger erhoben und dann alles selbst in die Hand genommen: Equipment angeschafft, Kopierwerk aufgebaut, Vertrieb eingerichtet. Das erste Projekt war "So war das SO36", das zweite Projekt "Nekromantik". Der Rest ist Geschichte. Selbst wir können nicht mehr mit Sicherheit sagen, wieviele Ausgaben (VHS oder DVD) in wievielen Ländern von "Nekromantik" erschienen sind. Und dann kamen all die anderen Produktionen. Und inzwischen haben das "alle immer gewußt!". Unseren Dank an dieser Stelle an alle, die uns damals wirklich unterstützt haben. Alle weiteren J&B-Produktionen sind auf der Basis unseres eigenen, kostengünstigen Kopier-, Schnitt- und Konfektionierungsdienstes entstanden. Ca. 1990 kamen wir auf die Idee, andere Filmemacher zu unterstützen. Das Ergebnis kann man unter "Sex, Gewalt und Gute Laune" und unter "Independent Filme" anschauen."
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